ARTE Präsenz im Fediverse?


Soeben habe ich die Doku "Wo bleibt das europäische Google oder Facebook?" auf ARTE geschaut. 9 Min. kurz, informativ und prägnant aufgemacht, für den "durchschnitts-Internetnutzer", der sich nicht jeden Tag mit Datenschutz, GAFAM etc. befasst. Ein gutes Format, wie ich finde.

Die Doku habe ich zum Anlass genommen, und mir kurz die Webseite von arte.tv angeschaut. Leider kann ich auf der Seite nur die üblichen Links zu den Datensilos von BigTech finden; nirgends taucht da ein Fediverse Account auf. Sehr schade.

Darum habe ich mir kurz die Zeit genommen, und Arte gleich via Kontaktformular gebeten, sich doch bitte zu überlegen, ob sie nicht auch einen Fedi-Account einrichten und pflegen möchten.

Mein Anschreiben an Arte

Guten Tag

Erstmal möchte ich Arte ein Kompliment machen für die vielen interessanten und unterhaltsamen Inhalte, die auf der Plattform angeboten werden.

Gerade habe ich mir das Video "Wo bleibt das europäische Google oder Facebook?" angeschaut und finde es toll, dass Sie ein solches Format anbieten. Es ist brandaktuell und auch super wichtig, dass die Zuschauer über dieses Thema informiert werden.

Selber bin ich seit 2021 aktiv im Fediverse unterwegs und habe mich dann auf Ihrer Webseite ein wenig umgeschaut. Leider kann ich keinen Link zu einem Fediverse Account finden, auf dem Arte aktiv ist. Das ist sehr schade und die ganzen Profile auf den BigTech-Plattformen stimmen mich doch nachdenklich - erst recht, wenn ich die geopolitische Entwicklung der letzten Zeit in Betracht ziehe.

Mir ist klar, dass Reichweite für ein Medium wie Arte ein zentrales Thema ist. Was aber gibt es zu verlieren, wenn Arte zusätzlich ein Fediverse Account betreibt?

Das Fediverse wächst stetig und Medien wie Arte können eben auch dazu beitragen, dass die Abhängigkeit von US-Unternehmen kleiner, und die digitale Souveränität Europas damit grösser wird. ZDF zb. hat ein Mastodon Profil - neben den Profilen auf den bekannten grossen Plattformen. Ein X-Profil kann ich auf der Webseite von ZDF keines mehr finden, was mich ehrlich gesagt stark beeindruckt hat. Solche Entscheidungen sind wegweisend und fördern den Umstieg von unbedachten Internetnutzern ebenso, wie die Ausstrahlung von Dokumentationen, wie die von Ihnen gezeigte, die ich oben erwähnt hatte.

Ich möchte Sie und ihre Social-Media Abteilung bitten sich zu überlegen, auch im Fediverse einen Account anzulegen und dort aktiv zu werden - natürlich mit einem entsprechenden Link auf ihrer Webseite. Zu verlieren gibt es da nichts. Im Gegenteil.

Falls Sie mich kontaktieren möchten, können Sie das gerne über @Thom, über Threema threema.id/7XM4B2HZ, über XMPP @thom@chat.notraxx.ch oder per Mail machen.

Für Ihre Zeit und Ihr Engagement möchte ich Ihnen danken.

Freundliche Grüsse

arte.tv/de/videos/121620-127-A…

#arte #fediverse #digitalesouveränität

Heute mit der Family im Restaurant beim Essen:

Sitzen zwei ü70 Damen direkt am Tisch neben uns hin und reden über Gott und die Welt. Nach einer Weile meint der 5-Jährige lautstark zu mir, "Du Papa, die klingen beim sprechen wie Aliens".

Zum Glück hat er seine Aussage mit einem Fingerzeig untermalt.

Kennt ihr auch, diesen Moment, oder? 😂

#humor #kindermund #peinlichemomente

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A famous slogan from the past is „The revolution will not be televised“, a protest song by Gil Scott-Heron [1]. I’d suggest the updated version to be „The revolution will not be centralised.“ Followed by #JoinTheFediverse :)

[1] en.wikipedia.org/wiki/The_Revo…

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“Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat.
Das ist die Lehre, das ist das Fazit dessen, was uns 1933 widerfuhr. Das ist der Schluss, den wir aus unseren Erfahrungen ziehen müssen, und es ist der Schluss meiner Rede. Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben.”

Erich Kästner - Über das Verbrennen von Büchern